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    Eventplanung-Checkliste: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Event

    Von der ersten Idee bis zur Nachbereitung: die komplette Eventplanung in fünf klaren Phasen – inklusive PDF-Checkliste zum kostenlosen Download.

    Fabian Lau
    Fabian Lau
    Gründer beevent
    9 Min. Lesezeit
    EVENTPLANUNG · PHASEN-CHECKLISTE01Konzept12–6 Mon.02Location6–3 Mon.03Detail8–4 Wo.04Kurz vorher2–1 Wo.05Nachbereitung1–2 Wo.BriefingBudgetCateringTechnikDebrief

    Ein gelungenes Event ist kein Zufall, sondern das Ergebnis sauber abgearbeiteter Phasen – von der Konzeptidee zwölf Monate vorher bis zur Nachbereitung zwei Wochen danach. Diese Eventplanung-Checkliste führt euch Schritt für Schritt durch alle fünf Phasen: was wann zu tun ist, wer dafür zuständig ist und wo die typischen Stolpersteine liegen. Wer früh strukturiert plant, hat am Eventtag den Kopf frei für das, worum es eigentlich geht – die Gäste. Die komplette Checkliste bekommt ihr unten kostenlos als PDF zum Ausdrucken oder Abhaken.

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    Alle 5 Phasen mit Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Timings – sofort als PDF.

    Abschnitt 1 / 5

    Konzept & Grundlagen (12–6 Monate vorher)

    Bevor irgendeine Location angefragt oder ein Caterer kontaktiert wird, muss das Fundament stehen. In dieser Phase entscheidet sich, ob euer Event später ein klares Profil hat oder zu einer beliebigen Veranstaltung verwässert. Drei Fragen sind dabei zentral: Warum macht ihr das Event, für wen, und woran wollt ihr hinterher den Erfolg messen?

    Konkret gehört in diese frühe Phase: Eventziel und Kernbotschaft schriftlich festhalten, Zielgruppe und erwartete Gästezahl definieren, Format wählen (Tagung, Gala, Workshop, Hybrid), Wunschtermin mit zwei bis drei Alternativen festlegen, grobes Budget aufstellen (Raum, Catering, Technik, Personal, Reserve), und das Kernteam mit klaren Verantwortlichkeiten besetzen. Wer in dieser Phase abkürzt, zahlt später drauf – meist in Form von Spätbuchungs-Aufschlägen, weil die Wunschlocation schon weg ist.

    Abschnitt 2 / 5

    Location & Dienstleister (9–6 Monate vorher)

    Sobald das Konzept steht, geht es an die Beschaffung. Beliebte Locations sind für Samstage in der Hochsaison in der Regel bereits 6–9 Monate im Voraus ausgebucht – bei Top-Adressen sogar zwölf Monate. Wer auf der sicheren Seite sein will, startet die Anfrage entsprechend früh. Wichtig: Immer drei bis fünf Locations parallel anfragen, mit identischem Briefing, damit ihr Angebote vergleichen könnt. Wie ihr von Locations schneller Rückmeldung bekommt, hängt stark damit zusammen, wie professionell euer Briefing ist.

    Auf der Dienstleister-Seite stehen Catering, Technik (Licht, Ton, Bühne, Streaming), Mobiliar, Dekoration, Hostessen und ggf. Programm/Speaker an. Verträge sollten klar regeln: Was ist inkludiert? Was kostet extra? Ab wann sind Stornogebühren fällig? Welche Versicherungen sind nötig? Parallel dazu beginnt die Einladungsphase mit Save-the-Date, Eventseite und Anmeldetool. Für die Eventauslastung der Location ist die Qualität eurer Anfrage entscheidend – wer hier gut vorarbeitet, bekommt bessere Konditionen. Wir haben das in einem eigenen Beitrag vertieft: Eventauslastung optimieren.

    Abschnitt 3 / 5

    Detailabsprachen mit der Location (8–4 Wochen vorher)

    Jetzt wird es operativ. Aus dem Vertrag wird ein konkreter Ablaufplan: finale Gästezahl, exakter Aufbau- und Abbauzeitplan, Sitzordnung, Menüauswahl mit Allergien und Sonderkost, Getränkeplan, Technik-Setup mit Probelauf, Beschilderung und Personalbedarf. Alles, was an diesem Punkt nicht schriftlich festgehalten ist, wird am Eventtag zur Fehlerquelle. Klassischerweise entsteht hier ein Function Sheet – das Arbeitsdokument, das Location, Caterer, Technik und Veranstalter im Detail abstimmt.

    Genau an dieser Stelle macht digitale Software den Unterschied. Der Digitaler Event Manager bündelt alle Detailabsprachen zwischen Veranstalter und Location in einer geteilten Oberfläche: Änderungen am Setup, neue Allergien, geänderte Bühnenzeiten landen automatisch beim richtigen Ansprechpartner und im Function Sheet – ohne dass jemand zwölf E-Mails von Hand abgleichen muss. Wer mit dem Angebotsgenerator ein Angebot erstellt, profitiert zusätzlich davon, dass das Function Sheet automatisch aus den Angebotsdaten entsteht und beim Eventstart konsistent vorliegt – statt sich in Word- und Excel-Versionen zu verlieren.

    Konkrete To-dos in dieser Phase: Function Sheet erstellen oder generieren lassen, Rooming-Liste / Sitzplan finalisieren, Catering-Bestellung verbindlich machen, Technik-Setup und Soundcheck terminieren, Notfallplan (Stromausfall, Ausfall Speaker, Wetter) festhalten, Briefing für Servicekräfte und Hostessen vorbereiten.

    Abschnitt 4 / 5

    Kurz vor dem Event (2–1 Woche vorher)

    In der letzten Woche wird nichts Neues mehr geplant – jetzt geht es ums Finalisieren und Absichern. Die Gästeliste wird auf Stand gebracht (Absagen einarbeiten, Nachrücker einladen, finale Zahl an Location und Caterer melden), das komplette Team bekommt das Function Sheet und einen Ansprechpartner-Plan, alle Lieferanten erhalten eine letzte schriftliche Bestätigung ihrer Slot-Zeiten.

    Wer in der letzten Woche noch konzeptionell arbeitet, hat in der Planungsphase davor zu spät begonnen.

    Konkrete Punkte für diese Woche: Briefing-Meeting mit allen Beteiligten (live oder per Video), Drucksachen abholen (Namensschilder, Programmhefte, Beschilderung), Technik-Probelauf vor Ort, Wetter-Check für Outdoor-Elemente, Notfallkontakte aktualisieren, Zahlungen an Dienstleister vorbereiten, persönliche Eventtasche packen (Klebeband, Schere, Ersatzbatterien, Mehrfachstecker, Schmerzmittel – ihr werdet es brauchen).

    Abschnitt 5 / 5

    Nach dem Event (1–2 Wochen danach)

    Die Phase, die am häufigsten unterschätzt wird – und die am meisten über die Qualität eurer Eventreihe entscheidet. In den ersten 48 Stunden: Dankes-E-Mail an alle Gäste mit ggf. Feedback-Formular, Foto-/Video-Material sichern und sortieren, erste interne Debrief-Notizen festhalten (was lief gut, was nicht – ehrlich, nicht poliert).

    In den Wochen danach: Schlussabrechnung mit allen Dienstleistern, Vergleich Ist-Kosten mit Budget, Lessons-Learned-Meeting mit dem Kernteam, Zielmessung (Wurden die in Phase 1 definierten Erfolgskriterien erreicht?), Inhalte aufbereiten (Aftermovie, Blogartikel, Social-Media-Content), und nicht zuletzt: ehrlich entscheiden, ob das Format im nächsten Jahr wiederholt, verändert oder eingestellt wird. Ein gut dokumentiertes Event ist die Vorlage für das nächste.

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    FAQ

    Häufige Fragen

    Wie früh sollte ich mit der Eventplanung beginnen?

    Für ein größeres Event mit 100+ Gästen sind 9–12 Monate Vorlauf realistisch, vor allem wenn ihr eine bestimmte Location und einen Samstag in der Hochsaison wollt. Mittlere Events (50–100 Personen) lassen sich in 4–6 Monaten gut planen, kleinere Formate in 8–12 Wochen. Je früher ihr startet, desto mehr Auswahl habt ihr bei Locations, Caterern und Speakern – und desto weniger zahlt ihr für kurzfristige Buchungen.

    Was gehört in eine Eventplanung-Checkliste?

    Eine gute Eventplanung-Checkliste deckt fünf Phasen ab: 1) Konzept (Ziele, Zielgruppe, Budget, Termin, Team), 2) Beschaffung (Location, Catering, Technik, Mobiliar, Einladungen), 3) Detailabsprachen (Function Sheet, Sitzplan, Menüauswahl, Technik-Setup), 4) Finalisierung in der letzten Woche (Briefing, Drucksachen, Probelauf, Notfallplan), 5) Nachbereitung (Danke, Abrechnung, Debrief, Wirkungsmessung). Die kostenlose PDF-Checkliste oben deckt alle fünf Phasen mit konkreten Aufgaben ab.

    Wer plant bei einem Event was – Location oder Veranstalter?

    Der Veranstalter ist verantwortlich für Konzept, Zielsetzung, Budget, Gästemanagement und Programmgestaltung. Die Location liefert Raum, Infrastruktur, in der Regel das Catering sowie Servicepersonal und stimmt sich mit Technikpartnern ab. Die Schnittstelle ist das Function Sheet, das beide Seiten gemeinsam pflegen. Digitale Tools wie der Digitale Event Manager halten dieses Dokument live synchron, sodass Änderungen nicht in E-Mail-Verteilern verloren gehen.

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